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Impulsletter

Impulsletter 30: Homeoffice und die virtuelle Kaffeepause 10.12.2020

By Impulsletter

Impulsletter

Prokrastination

Ob es das Arbeiten im Homeoffice ist, das Suchen nach dem virtuellen Miteinander, ob es die Gespräche im Stammlokal oder am Christkindlmarkt sind, wir vermissen reale Kontakte. Vielleicht ist da die eine oder andere virtuelle Kaffeepause eine Idee. Für das Gespräch zwischen Tür und Angel oder das Plaudern am Nachmittag um Drei, so wie immer …

 

Homeoffice und die virtuelle Kaffeepause

Ein paar Tipps und Anregungen

Arbeitsbedingungen

räumliche Trennung

produktive Arbeitsatmosphäre

klare Arbeitszeiten

zeitliche Trennung, Anfang, Ende, Pausen und Entspannung planen

 

 

Möglichst viele bewährte Routinen bewahren und neue etablieren

 

den Tag starten, als ob am Arbeitsplatz, Wecker, frühstücken, Arbeitskleidung, …

Arbeitsabläufe beibehalten, anpassen

neue Routinen festlegen

 

 

strukturierter Zeitplan, virtuelles Miteinander

 

To-do-Listen mit Zielen, Prioritäten setzen

gemeinsamer Zeitplan, ständiges Aktualisieren

Abstimmung von störungsfreien Zeiten, von Zeiten für Rückfragen

Erreichbarkeit festlegen

Familie, Freunde wissen Bescheid

 

 

In Kontakt bleiben

 

regelmäßige stattfindende Gesprächstermine im Team

regelmäßige Einzeltelefonate

virtuelle Räume für sozialen Austausch etablieren (virtuelle Kaffeepause)

reden, nicht nur schreiben

 

 

klare Kommunikation

 

eindeutige, verständliche Anweisungen

Erwartungen explizit machen

Informationsverständnis sicherstellen, rasches Feedback geben

in virtuellen Teams muss mehr und öfter kommuniziert werden

 

 

Vertrauen und Zuversicht

 

Extremsituation für alle

alle geben ihr Bestes

Rückrufe, rasche Rückmeldungen

es gibt auch Vorteile

stärkende Kontakte

Zitat

Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.

Sokrates

Impulsletter 29: Aufbauendes – Positiver Tagesrückblick 03.12.2020

By Impulsletter

Impulsletter

Prokrastination

Positiver Tagesrückblick

Three good things (Seligman und Peterson)

Frage 1:

Was war heute schön?

Einen Augenblick zurücksehen und auf positive Erfahrungen des Tages fokussieren.

Frage 2:

Weshalb war es schön?

Oder: was habe ICH dazu beigetragen, dass diese Erfahrung eine angenehme oder bereichernde wurde?

Effekt im Alltag

Mit diesen beiden regelmäßigen Fragen erreichen wir, immer wieder wohltuende Momente wahr zu nehmen und wichtig zu nehmen. Zusätzlich können wir  Positives immer wieder nach erleben. Wir können unser Gehirn trainieren und uns mehr positive Emotionen verschaffen. Vor allem mit der zweiten Frage blicken wir auf unsere Eigenverantwortung und fördern unsere Selbstwirksamkeit.

Zwei Beispiele:

Was war heute schön?

  • Heute war es endlich nicht so nebelig wie sonst und am Nachmittag kam sogar die Sonne hervor.
  • Weshalb war es schön? Oder weshalb konnte ich es schön finden?
  • Ich habe die Verschiedenartigkeit des Wetters wahrgenommen und das Sonnenfenster bewusst genutzt, um kurz die Wintersonne zu genießen.

Was war heute schön?

  • Kurz nach Büroschluss noch einen Kaffee getrunken.
  • Warum war das schön?
  • Ich habe mir 5 Minuten Zeit genommen, einen Zwischenstopp eingelegt und durchgeatmet. Das hat mir Kraft gegeben. Dabei ist mir aufgefallen, wie gut mir dieser Kaffee schmeckt …

Nach Blickhan, D. (2018). Positive Psychologie, Ein Handbuch für die Praxis. (2018). Paderborn: Junfermann Verlag

Zitat

Positive Taten setzen eine positive Einstellung voraus.

Dalai Lama